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Klassische Musik und Oper von Classissima

Franz Liszt

Freitag 20. Januar 2017


nmz - KIZ-Nachrichten

17. Januar

Iraner ist neuer Kompositions-Stipendiat der Landesmusikakademie

nmz - KIZ-Nachrichten Sondershausen - Der Iraner Alireza Khiabani ist neuer Kompositions-Stipendiat der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen. Der 32-Jährige habe am Montag seinen zehnwöchigen Studienaufenthalt begonnen und werde bis Ende März an einem Orchesterwerk arbeiten, teilte die Landesmusikakademie mit. Khiabani hatte 2016 den Sondershäuser Kompositionswettbewerb gewonnen. Von 2004 bis 2009 studierte er Musik in Teheran. Seit 2012 ist er Kompositionsstudent an der Hochschule für Musik «Franz Liszt» Weimar. Werke von ihm wurden im Iran und in Deutschland uraufgeführt. Seit 2012 weilten acht junge Komponistinnen und Komponisten an der Landesmusikakademie. Das Orchesterwerk von Khiabanis Vorgängerin, der Serbin Jelena Dabic, wird am 28. Januar im Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen uraufgeführt.  

nmz - neue musikzeitung

17. Januar

Iraner ist neuer Kompositions-Stipendiat der Landesmusikakademie

Sondershausen - Der Iraner Alireza Khiabani ist neuer Kompositions-Stipendiat der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen. Der 32-Jährige habe am Montag seinen zehnwöchigen Studienaufenthalt begonnen und werde bis Ende März an einem Orchesterwerk arbeiten, teilte die Landesmusikakademie mit. Khiabani hatte 2016 den Sondershäuser Kompositionswettbewerb gewonnen. Von 2004 bis 2009 studierte er Musik in Teheran. Seit 2012 ist er Kompositionsstudent an der Hochschule für Musik «Franz Liszt» Weimar. Werke von ihm wurden im Iran und in Deutschland uraufgeführt. Seit 2012 weilten acht junge Komponistinnen und Komponisten an der Landesmusikakademie. Das Orchesterwerk von Khiabanis Vorgängerin, der Serbin Jelena Dabic, wird am 28. Januar im Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen uraufgeführt.  




ouverture

15. Dezember

Lutheran Symphonix (Genuin)

Seit der Reformation werden sie ge- sungen – die Choräle Martin Luthers erklingen aber nicht nur im Gottes- dienst, sie sind für viele Menschen auch eine Quelle der Kraft und der Freude. „Seit Generationen ver- binden nun Menschen mit diesen geistlichen Lieder ganz persönliche Erfahrungen und Geschichten, so dass diese Choräle Bestandteil eines kollektiven Bewusstseins geworden sind“, schreibt Christian Sprenger im Beiheft zu dieser CD.  Sprenger ist Professor für Posaune an der Weimarer Musikhochschule; seine musika- lischen Wurzeln hat er in der kirchlichen Bläsermusik. „Ich freue mich, mit meinem Projekt Lutheran Symphonix den Liedern der Reformation im zeitgemäßen, sinfonischen Gewand Aufmerksamkeit jenseits ihrer ursprünglichen liturgischen Funktion geben zu können.“  Erkennen Sie die Melodie? Christian Sprenger hat zwölf sinfonische Cho- ralfantasien zu bekannten Kirchenliedern komponiert, von Nun danket alle Gott bis Verleih uns Frieden gnädiglich und von Geh aus, mein Herz, und suche Freud bis zu Wer nur den lieben Gott lässt walten. Beim Orchestrieren wurde er, bei den allermeisten Stücken, durch Robin Hoff- mann unterstützt.  Das Ergebnis überwältigt. Carl Orff, Ennio Morricone und John Williams lassen grüßen; Sprenger nutzt für Lutheran Symphonix in erster Linie Traditionen aus der Filmmusik. Er hat hörbar Vergnügen an Pauken und Trompeten; allerdings ist es mit Pathos wie mit Alkohol – man gewöhnt sich rasch daran, und dann hat man es entweder satt, oder man will immer mehr davon. Doch letztendlich verursacht es einen Brummschädel, und, im Übermaß genossen, auch Übelkeit, bis hin zum Erbrechen. Filmmusik aber lebt auch davon, dass markante Szenen ihren Ausdruck in sehr unter- schiedlichen Themen und Motiven finden, in unverwechselbaren Arrange- ments. Im Idealfall bleiben sie dem Publikum sofort und unauslöschbar im Gedächtnis – man denke nur an die Titelmelodie zu Star Wars, oder aber an die klagende Mundharmonika aus Spiel mir das Lied vom Tod.  Die markanten Themen geben in diesem Falle die Kirchenlieder vor. Die klar unterscheidbaren Arrangements aber fehlen, leider. Sprenger hat sich vom musikalischen Material mitreißen lassen. Was er dabei offenbar we- niger im Blick hatte, das sind die Texte der Choräle. Traditionelle Choral- fantasien sind üblicherweise stark am Wort orientiert; sie sind nicht zuletzt Auslegungen des Textes mit den Mitteln der Musik. Das scheint mir in diesem Falle etwas aus dem Blick geraten zu sein, auch wenn der phantas- tische Kammerchor der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar nicht nur Vokalisen, sondern gelegentlich auch eine Choralstrophe inmitten der anflutenden Instrumentalklänge singen darf. Auswirkungen auf den Charakter der jeweiligen Komposition hat das kaum; irgendwie klingt alles ähnlich, ob Ein feste Burg ist unser Gott oder Befiehl du deine Wege. Jedes dieser Werke führt ins kollektive Abheben, am Rande der Verzückung. Die Staatskapelle Weimar musiziert, dirigiert vom Komponisten höchstpersön- lich, mit Leidenschaft. Aber von Luthers Innigkeit, vom ursprünglichen Geist der Kirchenlieder haben sich diese sinfonischen Werke weit entfernt. Schade. 



ouverture

1. Dezember

...for children - Lars Vogt (Cavi-Music)

Lars Vogt spielt Klaviermusik für Kinder – und er spielt sie, um es vorwegzunehmen, richtig gut. Diese CD ist atemberaubend gelungen; noch nie habe ich Stücke aus Robert Schumanns Album für die Jugend so überzeugend gehört. Was für eine Tiefe hinter diesen scheinbar so simplen Phrasen! Und auch die ausgewählten Werke aus Béla Bartóks Gyermekeknek sowie die Zwölf Stücke für Pianisten und andere Kinder von Thomas Larcher (*1963), hier in Weltersteinspielung, begeistern.  Das ist keineswegs selbstverständlich. Kinderleichte Stücke stellen erwachsene Pianisten erstaunlich oft vor Probleme. Sie wollen zuviel, sie über-interpretieren, und das Ergebnis ist dann zuviel Kunst; um im Kalauer zu bleiben: Wulst oder sogar Schwulst statt Poesie.  „Ich habe immer Spaß an Stücken gehabt, die mit wenigen Noten viel sagen, und nicht an denen, die mit vielen Noten wenig sagen“, meint Lars Vogt in einem Interview, das im Beiheft zu dieser CD nachzulesen ist. „Die richtig virtuose Literatur spricht mich oft nicht so an, es sei denn, sie ist so genial wie die h-Moll-Sonate von Liszt. Mich reizt das Sportive am Klavierspiel relativ wenig, dafür sehr das inhaltlich Erfüllte und das, was die Seele bewegt. Auch aus dem Aspekt ist es interessant, mal in die totale technische Simplifizierung zu gehen: Stücke, die auch Kinder spielen können.“  Das freilich bedeutet nicht, dass man diese Stücke nachlässig spielen könnte; gerade weil die Strukturen scheinbar so simpel sind, wollen sie durchdacht und technisch blitzsauber gestaltet sein. „Es ist beglückend, diese Stücke unter den Fingern zu haben, und sie haben es verdient, richtig schön eingespielt zu werden, mit aller Ernsthaftigkeit und Zuwendung, wie jedes andere Repertoire auch“, sagt der Pianist. Die Liebe zum Detail und die Sorgfalt, mit der Vogt diese Kinderstücke vorträgt, beglücken auch den Zuhörer. Man kann es schwer in Worte fassen, aber diese Aufnahme hat eine einzigartige Aura – unbedingt anhören, es lohnt sich!

Franz Liszt
(1811 – 1886)

Franz Liszt (22. Oktober 1811 - 31. Juli 1886), war Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller. Er war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert und war ein Wegbereiter der „programmatischen Musik“ (sinfonische Dichtungen) und wird mit seinen Hauptwerken der „Neudeutschen Schule“ zugezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die „niederen Weihen“ und den Titel Abbé.



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